Zum Inhalt springen

Glossar

→

Buffer Overflow

Sicherheitslücke, bei der ein Programm mehr Daten in einen Speicherbereich schreibt als vorgesehen und so Schadcode einschleusen kann.


Ein Buffer Overflow (Pufferüberlauf) tritt auf, wenn ein Programm Daten über die Grenzen eines reservierten Speicherbereichs hinaus schreibt. Angreifer nutzen diese Schwachstelle, um benachbarte Speicherbereiche zu überschreiben – etwa Rücksprungadressen auf dem Stack – und so eigenen Schadcode zur Ausführung zu bringen.

Buffer Overflows gehören zu den ältesten und folgenreichsten Klassen von Sicherheitslücken. Moderne Gegenmaßnahmen umfassen Stack Canaries, Address Space Layout Randomization (ASLR), Data Execution Prevention (DEP) und die Verwendung speichersicherer Programmiersprachen wie Rust oder Go, die Buffer Overflows konstruktionsbedingt verhindern.